Küchen- und Gerätetrends: Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Küchen werden ständig weiterentwickelt, nicht nur was die Elektrogeräte angeht. Auch bei Scharnieren, Auszügen und vielen anderen Details bei Küchenmöbeln und Materialien gibt es ständig wissenswerte Neuigkeiten. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden und sind eine erstklassige Quelle für aktuelle Nachrichten rund um moderne Einbauküchen.

Küchenplanung kann mehr

Eine gut geplante Küche macht auch das Arbeiten leichter – idealerweise werden Laufwege gespart, Arbeitsabläufe aufeinander abgestimmt und der dafür nötige Platz geschaffen. Arbeitshöhen sind dabei genauso ein Thema wie robuste Arbeitsflächen, gut erreichbare Ablagemöglichkeiten und funktionaler Stauraum.

Küchenplanung ist nicht ohne Grund um einiges komplexer als Bad- oder Flur-Planung, defacto ist es eine Wissenschaft für sich. Genau aus diesem Grund gibt es spezialisierte Küchenstudios wie uns, die sich mit nichts anderem beschäftigen. Und genau das könnte für Sie der Grund sein, sich an uns zu wenden!

Energieeffizienter Dunstabzug

Vom Stromverbrauch einer Dunstabzugshaube mal abgesehen, wird bei der Wahl der passenden Esse noch eine andere Entscheidung fällig: Abluft oder Umluft? Die Nachteile von Abluft sind höhere Kosten durch den aufwändigeren Einbau und den Wärmeverlust im Winter. Dafür wird der Kochdunst aber wirklich vollständig beseitigt und genauso auch die beim Kochen entstehende Feuchtigkeit. In heißen Sommermonaten ist eine Ablufthaube daher perfekt.

Man kann beides haben. Dunstabzugshaubenhersteller bieten inzwischen Systeme, bei denen man zwischen Umluft- und Abluftbetrieb wechseln kann: Im Sommer oder an warmen Tagen lässt sich die Küchen-Luft effizient und schnell im Abluftbetrieb reinigen, im Winter oder an kalten Tagen spart man Energie im Umluftbetrieb.

Worauf am besten schneiden?

Die eindeutige Antwort gibt es nicht, aber zwei Aspekte sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Schneidebretter beachten: Hygiene und Messerschonung. Beim Thema Hygiene sind alle Brettmaterialien gleichauf – Holz hat dank der Gerbstoffe antibakterielle Eigenschaften, Kunststoff kann in der Spülmaschine gereinigt werden, Glas und Stein nehmen wegen ihrer harten Oberfläche nichts auf.

Beim Thema Schärfe sind allerdings Holz und Kunststoff vorne – hierdrauf werden die Messer nicht so schnell stumpf. Am besten Sie verwenden für verschiedene Lebensmittel verschiedene Materialien: Holz für Obst und Gemüse, Kunststoff für Fleisch und Fisch.

Rillenfronten in der Küche

Grifflos, aber nicht glatt. Puristisch und trotzdem natürlich – solche Effekte entstehen durch geriffelte Fronten. Sie sind das neue It-Piece in der Küchengestaltung, und es gibt sie in unterschiedlichsten Ausführungen, ob längs oder quer gerillt, ob Echtholz, Furnier, hell bis schwarz, aus Holzdekor oder biobasiertem Kunststoff.

Die Wirkung ist in jedem Fall extravagant. Die schmalen Fugen lassen die Küchenmöbel auch filigraner erscheinen, vor allem in der vertikalen Ausrichtung. Gerade Kücheninseln wirken damit eleganter, mehr wie ein Bar- oder Wohnzimmer-, denn ein Küchenmöbel.

Sie zu reinigen, gestaltet sich jedoch ohne Zweifel aufwändiger. In Herdnähe ist eine leichter abwischbare Front empfehlenswerter. Zum Glück lassen sich Rillenfronten sehr gut mit anderen Oberflächen kombinieren: Wir zeigen Ihnen Beispiele!

Stauraum in Eckschränken

LeMans-Eckschränke bieten gegenüber Diagonal- und Karussellschränken einige Vorteile. Das größte Plus ist die optimale Stauraumnutzung. Bei Karussellschränken nimmt schon die dafür notwendige Technik einiges an Raum ein. Dasselbe trifft auf sogenannte Space-Corner-Auszüge zu. Bei Diagonalschränken mit Einlegeböden ist der Zugriff auf Geschirr oder Vorräte, die hinten links oder rechts stehen, ziemlich erschwert.

LeMans-Eckschränke sind in unseren Augen eine Investition, die sich lohnt, gerade, wenn bei der Küchenplanung kein Stauraum verschenkt werden soll. Die gekurvten Lagerflächen halten bis zu 25 Kilogramm aus und lassen sich unabhängig voneinander komplett aus dem Schrank herausschwenken. So gewähren sie auch den bestmöglichen Zugriff.

Gekonnter Farbeinsatz

Ohne Oberschränke sehen Küchen ja gleich umso wohnlicher aus, aber meistens kann man wegen Stauraummangel schlichtweg nicht darauf verzichten. Was Sie aber tun können, ist, die Oberschränke optisch zu verbergen. Das Küchenbeispiel zeigt, wie's geht: Mit einer zweifarbigen Gestaltung, bei der die Unterschränke am besten in Weiß und die Oberschränke in einem sehr dunklen Farbton und ohne Griffe gestaltet sind. In diesem Fall handelt es sich um die neue Farbe Blackgreen. Der entscheidende Clou ist natürlich, dass die Wand dahinter in genau derselben Farbe gestrichen ist. Dadurch verschwinden die Oberschränke beinahe im Hintergrund. Der Effekt ist frappierend, oder nicht?!

Alternative zu Fleisch

Tofu kennt wohl jeder: Der „Käse“ aus Sojamilch ist aus der veganen Küche nicht wegzudenken. Er wird mittels Gerinnung aus Sojamilch gemacht. Soja ist auch die Grundlage von Tempeh. Nur dass hier die getrockneten ganzen Bohnen verarbeitet werden. Sie werden gewässert, sterilisiert und mit edlen Schimmelpilzen geimpft. Durch dieses Verfahren ist Tempeh nicht nur bissfester als Tofu und interessanter zu kauen, sondern auch besser verträglich: Der Pilz schließt die Proteine der Bohne auf und verringert den Anteil an Oligosacchariden, die ganz gerne mal Blähungen verursachen. Tempeh lässt sich wie Tofu kalt essen, aber auch braten oder grillen.

Wie Sie den Verbrauch Ihres Kühlschranks senken

Kühlschränke zählen zu den größten Stromfressern in der Küche. 20 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt gehen auf ihr Konto. Anfang der 1990er fraß eine moderne Kühl-Gefrier-Kombi noch über 500 kWh im Jahr. Heute kommen die meisten Geräte mit weniger als einem Drittel aus. Bei älteren Kühlschränken lohnt es sich wirklich, über einen Neukauf nachzudenken.

Sparen lässt sich zudem, indem man die Kühlriesen clever platziert, am besten dort, wo sie es nicht nötig haben, gegen die Hitze des Herds oder der Heizung, die Abwärme der Spülmaschine oder das Sonnenlicht anzupowern. Am besten steht der Eisschrank an einem kühlen schattigen Plätzchen, und sein Lüftungsgitter an der Rückseite wird immer mal wieder entstaubt. So verhindern Sie Hitzestau und sparen zusätzlich Strom.

Stehen Sie auch manchmal vor der geöffneten Kühlschranktür und überlegen, ob es lieber ein Joghurt oder ein Käsebrot sein soll? Auch das ist pure Energieverschwendung, weil die förmlich herausfallende kalte Luft anschließend wieder komplett ersetzt werden muss. In vielen Kühlschränken ist es sowieso kälter als nötig. Um Lebensmittel gut zu lagern, reichen Temperaturen von sieben Grad.

Stromsparendes Kochen

Klar: Induktionsherde verbrauchen mit am wenigsten Strom. Wenn Sie noch einen Elektroherd mit gusseisernen Herdplatten haben, sollten Sie ihn unbedingt abschaffen. Da sind schon Cerankochfelder um Längen sparsamer, erst recht wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen:

  • Immer erst den Topf aufs Kochfeld stellen, dann Herd einschalten.
  • Je kleiner der Topf, um so weniger Strom wird benötigt ...
  • … vorausgesetzt Topfboden- und Kochfelddurchmesser stimmen überein.
  • Kochgefäße mit glattem Kupfer-, Aluminium- oder emailliertem Stahlboden haben die beste Wärmeübertragung.
  • Kochen ohne Topfdeckel benötigt bis zu zwei Drittel mehr Strom.
  • Bei langen Garzeiten sparen Schnellkochtöpfe bis zu 50 Prozent Strom.
  • Gemüse, Eier und Kartoffeln mit nur 2-3 cm Wasser zu garen, spart Energie und Vitamine.
  • Zum Anbraten auf höchste Stufe stellen, dann zurückschalten, 10 min vor Ende der Kochzeit abschalten und Nachwärme nutzen.
  • Nudeln statt im Topf in großer breiter Pfanne garen – anschließend in der noch heißen Pfanne die Sauce zubereiten.
  • Eier besser im Eierkocher, Wasser besser im Wasserkocher kochen!

Gesundes Leitungswasser

… beim Wasser aus Ihrer Küchenarmatur sollten Sie auf Nummer sicher gehen. Schließlich kommt es ebenso für die Zubereitung Ihrer Speisen zum Einsatz. Zwar garantieren die Wasserwerke gutes Trinkwasser, doch auf dem Weg vom Werk in Ihre Küche kann einiges hinzukommen. Außerdem wurden die Grenzwerte in der deutschen Trinkwasserverordnung laufend erhöht und berücksichtigen lange nicht alle Giftstoffe.

Wasserfiltersysteme gibt es als in der Armatur verbaute Lösungen und als Auf- und Untertischlösungen. Letztere werden unter der Spüle eingebaut. Hat man so etwas vor, lässt sich das Ganze auch mit Kohlensäure-Zugabe oder Heißwasserbereitung kombinieren. Fragen Sie uns, wenn Sie mehr zu den Möglichkeiten erfahren möchten!

Kompetenz. Tradition. Persönlichkeit.
Materialien. Handwerk. Heimat.
Identität. Erfahrung. Leidenschaft. Weitblick.